35 - Frauen in der Spielebranche

Datum: 23. Juni 2020 | Dauer: 3:41:39

Diese Episode wurde aus vier verschiedenen Ländern aufgenommen.

Nachdem Julian (Folge 31) ganz nebenbei gefragt hatte "Wie ist eigentlich der Frauendurchschnitt in der Branche?" entspann sich eine Planungsphase, die nun ihr Ende in dieser tollen Episode gefunden hat. Gemeinsam mit Kirsten (Software Engineer, DICE), Lily (Product Lead, Splash Damage) und Ruth (Project and Event Management, Womenize!) plaudern wir über Art, Code, die Branche, Diversität, Bezahlung, Glasdecken, Crunch, Familienplanung, Quoten und vieles mehr.



Shownotes:
avatar Kirsten Tischer
avatar Lily Zhu
avatar Ruth Lemmen
avatar Simon Trümpler

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4 Gedanken zu “35 - Frauen in der Spielebranche

  1. Hi Ihr lieben,

    das ist die beste Sendung die ich bisher hier gehört habe. Vielen Dank dafür. Auch wenn ich noch nicht bis ganz durchgehört habe, muss ich mich jetzt schon mal melden. Thema Frauenquote. Ihr alle lehnt sie im Podcast ab. Aber ich denke, ihr zeigt gleichzeitig unbewusst, dass sie doch ein gutes Instrument ist. Simon sagt wortwörtlich “für die Sendung hab ich mir eine Quote auferlegt”. Extrinsische Faktoren waren also nötig um es zu schaffen. Sein vorhandenes Netzwerk war, wie er selber sagt, ein männliches. Ohne den extrinischen Faktor, wäre es also nicht dazu gekommen. Ruth sagte “ich weiß nicht woher sie kommen, aber ich habe Schubladen im Kopf, wir haben alle Schubladen im Kopf”. Ja, genau, so ist es! Diese werden mMn. durch das aktuelle patriarchale System erzeugt und sind mindestens sebsterhaltent.

    Um dieses sich System, die Schubladen, aufzubrechen braucht es wirksame Werkzeuge.

    Ich kann die schlechten Gefühle nachvollziehen, die jemand hat, der aus Quotengründen in eine Position gekommen ist. Aber möchte auch sagen, dass sie unbegründet ist. Denn es geht um einen Gerechtigkeitsausgleich. Damit werden strukturelle Nachteile ausgeglichen, die diese Personen haben. Sie haben es schwerer als Männer. Sind sie also genausogut, haben sie faktisch meistens schon mehr geleistet als Männer.

    Auch wenn das für das eigene Ego schmeichelhafter ist, zu wissen, dass frau einfach viel besser war, als alle männlichen Mitbewerber, kann das also nicht der Maßstab sein. Sondern es muss reichen wenn die Frau genauso gut geeignet ist. Den dann immernoch bestehenden Patriarchatsvorteil auszugleichen wird die Quote benötigt.

    Liebe Grüße

    • Vielen Dank für deinen Kommentar! 🙂 Nur zur Klarstellung: Ich bin nicht gegen eine Quote, kann aber sehr gut verstehen, dass es sich nicht gut anfühlt, wenn man (gefühlt) nur deswegen eingestellt wird – und dann evtl. von anderen noch damit aufgezogen werden kann. Daher orientiere ich mich eher an der Meinung der Betroffenen, statt selbst hinter einem klaren “Ja” oder “Nein” zu stehen.

  2. Hallo liebe Gamedevs,

    da habt ihr ja wieder eine super Podcastfolge veröffentlicht. Ich finde mit der Folge, habt ihr wieder ein sehr spannendes Thema aufgegriffen und ich bin sehr gespannt, wie sich die Branche dahingehend (und natürlich generell) noch so entwickelt.

    Da ich mich auch bald für den Einstieg in die Games Branche bewerben möchte freut es mich natürlich umso mehr, dass diese Folge veröffentlicht wurde und ich somit einen kleinen Einblick in die Erfahrungen von “Frauen in der Gamesbranche” bekommen konnte.

    (Ich finde es übrigens sehr lustig, nach dem Bewerbungtraining nun Ruth in diesem Podcast zu hören. Hach, wie klein die Branche doch anscheinend ist xD)

    Ich bin natürlich auf die weiteren Folgen genauso gespannt wie auf die bisherigen.

    Beste Grüße
    Celina

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